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Faszination Schottland

Die Bockjagden in Schottland bieten für jeden Jäger erstklassige Möglichkeiten: die Highlandjagd mit den Angeboten „Rehböcke ohne Trophäenbegrenzung“, bei der die Pirsch sehr anstrengend ist. Bei der Jagd in den „Lowlands“ werden starke Rehböcke erlegt. In den „Lowlands“ wird gepirscht und angesessen. Dies ist auch in Waldrevieren möglich, wo die Rehbockabschüsse unlimitiert von Trophäenstärke und Anzahl mit einer Pauschale angeboten werden. Alles in allem unterscheidet sich die Jagd von der in Deutschland, dass es keine „Wildäcker“ und auch keine Hochsitze in der Qualität der unserigen gibt. Dies ist für den schottischen Jäger „unsportlich“ oder in unseren Worten „unwaidgerecht“.

Die traditionelle Hirschjagd in den Highlands hat schon manchen Jäger zum Verzweifeln gebracht. Die Berge sind zwar nicht sehr hoch, aber wenn man drei oder vier am Tage davon überwinden muss, ist man am Abend ziemlich erschöpft. Dennoch wird man durch den ständigen Anblick von Rotwild, zum Teil von Rudeln bis zu 100 Stück, sehr motiviert, den nächsten Berg zu erklimmen.

Die Niederwildjagden auf Fasan, Enten, Hühner und Grouse sind traditionell mit die besten in Europa. Bei dieser Jagd lebt der schottische Guide auf, weil diese Jagd für ihn das Highlight aller Jagden ist. Im letzten Jahr konnten wir keine Kaninchenjagden anbieten, weil der Bestand zurückgegangen ist. Wir sind gespannt, wie sich die Besätze erholt haben.

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